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Hundehaltung



Leinenführigkeit

Als aller erstes braucht man das richtige Halsband. Kaufen Sie ein einfaches aber zweckmäßiges Halsband, das der Größe des Hundes angemessen ist. Gewöhnen Sie ihn daran, sobald er zwei Monate als ist. Legen Sie es so eng an, daß der Welpe es nicht abstreifen kann. Viele Hunde - besonders große - müssen immer noch mit einem Stachelhalsband durch die Gegend laufen. Sein Herrchen hat damit bewiesen, daß er von der Hundeerziehung nichts verstanden hat, denn auch einen großen Hund kann man ohne Zwang und Brutalität eines Stachelhalsbandes zur Leinenführigkeit erziehen.

Jeden Tag sind 20 bis 30 Minuten Übung notwendig, damit der Hund begreift, was Sie von ihm eigentlich wollen. Die Übungen dürfen aber nicht zu einer Machtprobe zwischen dem Hund und dem Halter ausarten. Leine und Halsband dürfen nur Werkzeuge zur Übermittlung sein, denn sie geben nur die Anweisungen weiter, die Herrchen oder Frauchen erteilen. Für den Hund ist die Straße oder die Wiese voller guter Gerüche, und er möchte am liebsten überall herumschnüffeln anstatt sich mit dem Besitzer abgeben zu müssen. Wenn Sie aber wollen, daß der Hund "bei Fuß" geht, dann müssen Sie eben interessanter sein als die Verlockungen. Gleich zu Beginn des Spaziergangs wird der Hund sehr unkonzentriert bei der Übung sein. Lassen Sie ihm deshalb eine halbe Stunde Zeit sich mit anderen Hunden auszutoben und sich zu entleeren, erst dann wird er Ihnen die Aufmerksamkeit schenken und sich besser fügen.

Hier ein paar Tips:

  • Wenn der Hund sich zu weit entfernt, ziehen Sie kurz mit der linken Hand und sagen bestimmt "Bei Fuß!" und lassen Sie die Leine dann sofort wieder locker hängen.

  • Wenn er versucht, Ihren Weg zu kreuzen, rucken Sie einmal kräftig an der kurz
    gehaltenen Leine und sagen Sie mit gebieterischer Stimme noch einmal: "Bei Fuß!"

  • Wenn er nicht auf Ihre Befehle reagiert, ändern Sie ganz plötzlich die Richtung, auch auf die Gefahr hin, an ihm zu zerren. So merkt der Hund, daß Sie unberechenbar sind und der Hund Sie immer im Auge behalten muß um mit Ihnen Schritt zu halten.

  • Wenn er wieder brav neben Ihnen geht, belohnen Sie ihn mit sanften Worten und
    Streicheln; nur so versteht er, daß er richtig gehandelt hat.

  • Wenn er einen Artgenossen beschnuppern will, lockern Sie die Leine. Lassen Sie ihn in aller Ruhe Bekanntschaft schließen.

Es ist sehr wichtig, die richtige Leine zu wählen, denn sie muß die von der Hand gegebenen Impulse weiterleiten. Am besten verwenden Sie eine Leine aus weichem Leder von 1 bis 1,20 Meter Länge. Längere Leinen sind gefährlich, zu kurze schränken die Bewegungsfreiheit des Hundes sehr ein. Leinen, die sich von selbst wieder aufrollen, geben Ihrem Hund einen größeren Aktionsradius.


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